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Quellgas-Therapie (subcutane Injektionsbehandlung)

Was ist die Quellgas-Therapie?

 

Die Quellgas-Therapie (subcutane Injektionsbehandlung) ist ein natürliches Heilverfahren zur Behandlung von Schmerzen, Gelenkbeschwerden, Durchblutungsstörungen und Hauterkrankungen.

 

Quellgas (Kohlendioxid) als natürliches Heilmittel

 

Bei Quellgas handelt es sich um eine körpereigenes Stoffwechselprodukt. Es entsteht bei der Verdauung und Verstoffwechselung von Kohlenhydraten (Stärke, Zucker usw.) mit Sauerstoff aus der Nahrung bei der sog. inneren Atmung. Dabei hat es einen Einfluss auf die Durchblutung (Förderung) und den Säure-/Basenhaushalt (bessere Sauerstoffverfügbarkeit im Gewebe).

 

Als eine besondere Eigenschaft ist die reflektorische Schmerzlinderung infolge örtliche verbesserter Durchblutung bei therapeutischer Anwendung zu nennen.

 

Therapeutischer Einsatz von Quellgas

 

Die therapeutischen Wirkungen von Quellgas sind schon sehr lange bekannt und werden schon seit dem Altertum in verschiedenen Formen genutzt.

 

Beim modernen therapeutischen Einsatz von Quellgas mittels subcutaner Injektion werden mit einer feinen Kanüle Einspritzungen von medizinisch reinem Kohlendioxid unter die Haut in bestimmte Bezirke des Körpers (sog. Reflexzonen) vorgenommen. Die Auswahl der Reflexzonen richtet sich nach dem entsprechenden Beschwerdebild.

 

Was wird mit der Quellgas-Therapie behandelt?

 

Als besonders wirksam hat sich die Quellgastherapie bei folgenden Krankheitsbildern bewährt:

 

 

Wie wirkt die Quellgas-Therapie?

 

Durch die Einspritzung unter die Haut kommt es zunächst örtlich zu einer erhöhten Kohlendioxid-Konzentration, die wiederum zu einer Erhöhung der Durchblutung und gleichzeitig zur verbesserten Abgabe des an die roten Blutkörperchen gebundenen Sauerstoffs ins Gewebe zur Folge hat. Die Durchblutungsverbesserung bewirkt auch einen schnelleren Abtransport von Stoffwechselschlacken aus dem Gewebe und dadurch eine Schmerzlinderung (Anheben der Schmerzschwelle, Ausschwemmen und schmerzauslösenden Reizüberträgerstoffen).

 

Darüber hinaus erzeugt der durch das Quellgas gesetzte Reiz über einen Haut-Organ-Reflex in den zugehörigen Organen ebenfalls eine Durchblutungsverbesserung und eine entsprechende Funktionsverbesserung.

 

Das Quellgas wird an Blut und Zelleiweiß gebunden und dann ebenfalls schnell aus dem Gewebe in Richtung Lunge abtransportiert und dort abgeatmet.

 

Der unschätzbare Vorteil von Quellgas ist, dass es sich dabei um einen im Körper natürlicherweise vorkommenden Stoff handelt und so bei sachgerechtem Einsatz durch die körpereigenen Schutzmechanismen keine schädlichen Folgen (z. B. Komplikationen) auftreten können.

 

Können Komplikationen auftreten?

 

Wie bei jeder Therapie können auch bei der Quellgastherapie unerwünschte Reaktionen, wie z. B. ein leichtes Drücken und Brennen an der Einspritzungsstelle und sehr selten Kreislaufreaktionen (schneller Herzschlag, Schwindel usw.) auftreten, die fast ausnahmslos innerhalb von Minuten ohne weitere Maßnahmen abklingen. Da es sich bei Quellgas aber um einen natürlichen, körpereigenen Stoff handelt, ist mit schweren Komplikationen, wie z. B. Allergien o. ä. nicht zu rechnen. Bei sachgerechter Anwendung sind schwere Komplikationen ausgeschlossen.