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Medizinische Hypnose

Zielsetzung

 

Die medizinische Hypnose wird dazu verwendet, um mittels eines besonderen therapeutisch erzeugten Bewusstseinszustandes, in dem eine intensive Aufmerksamkeit und Aufnahmefähigkeit sowie eine erhöhte Reaktionsfähigkeit gegenüber einer Vorstellung (Suggestion) vorhanden ist, die Selbstheilungskräfte eines Menschen zu aktivieren. Dabei wird die Aufmerksamkeit gleichsam so gebündelt, dass Gehirnstrukturen, die normalerweise einer direkten Beeinflussung durch willentliche Anstrengung nicht zugänglich sind, im Rahmen des Therapieprozesses erreicht und in vorher abgesprochenen Richtungen positiv beeinflusst werden können.

 

Im Falle einer Krebserkrankung könnten dies z. B. folgende Ziele sein:

 

 

Bei chronischen Schmerzen ohne das Vorliegen einer Tumorerkrankung werden folgende Ziele verfolgt:

 

 

Einsatz der Medizinischen Hypnose

 

Die medizinische Hypnose wird im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie nach klar definierten Regeln eingesetzt. Dies geschieht entweder, um eine bereits laufende Therapie in ihrer Wirkung zu verstärken oder wenn die bisherige Therapie aufgrund von unerwünschter Nebenwirkungen nicht ausreichend effektiv ist. Hypnose wird stets als Serienbehandlung angewandt und verlangt die aktive Mitwirkung des Patienten.

 

Im Allgemeinen wird nach entsprechender Diagnostik und Vereinbarung der Therapieziele im Rahmen einer Einführungsbehandlung der Einsatz der Hypnose kritisch geprüft und, sofern sich der Patient eignet, mit einer Serienbehandlung von 8 bis 10 Sitzungen (1 bis 2 Sitzungen pro Woche) begonnen. Zwischen den Therapiesitzungen ist der Patient gefordert, durch den Einsatz einer individuellen Audiokassette die Hypnosetherapie aktiv zu unterstützen. Je nach Eintritt des gewünschten Effektes wird die Anzahl der Therapieeinheiten angepasst.

 

Da der Einsatz der Medizinische Hypnose immer sehr stark von der individuellen Situation des Betreffenden abhängig ist, sollten weitere Details in einem persönlichen Gespräch abgestimmt werden.